קהילה קונסטנץ

SYNAGOGENGEMEINDE KONSTANZ

Schottenstraße 73

Juden in der Welt – 4. Teil – Beit Yaacov – 2

         Eine der wichtigsten Voraussetzungen der Schule Beit Yacoov ist den Kinder und Jugenden die jüdischen Werte beizubringen und bestätigen. Sie wollen nicht nur verantwortliche Juden ausbilden, sondern auch verantwortliche Bürger, die bewusst sind was Ethik, Menschenliebe, Solidarität ist und die die Grundwerte des Judentums bedeuten. Diese Werte erfahren und übernehmen sie indem sie Kontakt mit Menschen haben die in den verschiedensten Mangelbedingungen leben.

         Dieses Projekt Chessed, bekommt Unterstützung von Muttergruppen dessen Kinder in der Schule sind. Zusammen mit einem pädagogischen Team, werden die Wohltatunternehmen und Gemeinden ausgewählt die, die Schüler denn besuchen und helfen. Aber es handelt sich nicht nur um materielle Hilfe sie werden angeregt etwas von sich selber zu bieten: Interesse, Liebenswürdigkeit, zeigen dass sie Verständnis und Mitgefühl haben.

         In der Unterrichtklasse lernen sie auch eine Gruppenarbeit zu entwickeln in der sie in Frage stellen wie man in der Tatsache, am besten Menschen in Not helfen kann. Diese Arbeiten werden nach Alter und emotionelles Niveau eingeteilt.

         Infolge dessen wird jedes Jahr ein Programm aufgestellt mit den verschiedensten Mangelzuständen der geholfenen Menschen, emotionale, körperliche, intellektuelle oder materielle. Diese Arbeit/Aufstellung möchte den Jugenden die Gelegenheit geben verschiedene Realitäten zu zeigen und auch ihnen bewusst machen, kurz gesagt, wie gut es ihnen geht, und es zu bewerten. Das ist die Erklärung die Rabbiner Meir Fuksman, Direktor für das Gebiet Hebräisch und Judentum, gibt.

         Wie schon erwähnt die Programme werden nach Alter der Schüler eingesetzt. So haben die Schüler der 4. Klasse der Grundstufe, zu Purim das Seniorenheim Albert Einstein besucht. Dort haben sie ein kleines Theaterstück und Musik vorgeführt und den Bewohner das traditionale "mishloach manot", eine Tüte oder Teller, meistens mit Süßlichkeiten.

         Zu Pessach haben die Schüler der 5. Klasse Lebensmittel eingesammelten für die Bedürftigen vom Ten Yad (jüdisches Wohltatunternehmen).

         Und die Schüler der 9. Klasse hatten schon eine größere Verantwortung. Sie besuchten das Haus Taiguara, das Kinder und Jugendliche die in Gefahr leben, von den Straßen aufgesammelt oder vom Jugendamt bewacht – eben die von ihren Familien entfernt sind. Dort haben sie ein Literatur workshops und andere Aktivitäten zusammen mit diesen Kindern unternommen. Es war ein großes Erlebnis, von gleich zu gleich, so zu sagen, einige Stunden miteinander sich zu beschäftigen. Auch die Mütter waren erstaunt über ihre Kinder die das so meisterhaft übernommen haben.

         In den Klassen sind nicht mehr als 18 Schüler, damit das pädagogische Niveau erhalten bleibt. Die Lehrer werden unter den besten des Landes und Ausland eingesetzt. Die Englisch Lehrer kommen aus USA, Kanada und England, damit die Schüler das "native speaker" erlernen.

         2009 bekam die Schule das Gutachten vom International Baccalaureate Organiszation (IB) und so zu einer Ib World School ernannt, das bedeutet dass sie jetzt zu den ausgelesene internationalen Erziehung Unternehmen gehört.

         2011 empfangen die Schüler und die Direktion des Beit Yaacov einen wichtigen und berühmten Besucher. Kein anderer als Michael (Mike) Bloomberg, der Bürgermeister war von N.Y, sein Amt ging von 01.01.2002 bis 31 Dezember 2013.

         Er selber ein überzeugter Jude, war sehr beeindruckt von all dem was er in Beit Yaacov sah. Er kam nicht nur um die Schule zu besuchen, er kam auch für ein Bürgermeister Treffen in Säo Paulo, die IV Präfekten Konferenz vom C40.

         Zur Veranstaltung im Beit Yaacov waren Behörden aus vielen Bereichen anwesend, der Konsul für Israel, Politiker, Eltern und Mitglieder der Jüdischen Gemeinde aus ganz Brasilien waren präsent.

         Die Botschaft die Bloomberg gab, war bestimmt eine der besten zur Bildung des Charakters dieser jungen Menschen. Ein paar Aussagen von diesem großen Wohltäter.

         "Trotz seine glänzenden Akademischen Karriere, zu der ein B.A. (Bachelor of Arts) in der Hopkins University und ein M.B.A. (Master Bachelor of Arts) in der Harvard gehören, hat er im Elternhaus die besten Beispiele gehabt, die ihm fürs ganze Leben nutzen brachten. Hauptsächlich der Wert der Familie, die guten Taten und der Respekt zur Freiheit. Sein Vater kam immer spät abends heim, aber die Mutter bestand darauf dass die Kinder, er und seine Schwester, auf blieben und alle gemeinsam aßen. Ein anderes interessantes Detail. Sie aßen immer mit dem Silber Besteck. Seine Schwester fragte mal, den Grund, vorauf seine Mutter antwortete: "Bei uns, sind die Mitglieder unsere Familie, die wichtigsten Personen."

          Bloomberg gehört zur eine Ashkenazys Mittelstand Familie, sein Vater war Buchhalter und seine Mutter hatte Universität Ausbildung, was für die damalige Zeit selten war. Sie hielten die jüdischen Bräuche ein, waren kosher und er lernte die Wichtigkeit des Tsedaká. Er erinnerte sich an eine Gelegenheit als sein Vater 50 US$ spendete für eine Tat die die Zivilrechte der Schwarzen unterstützte. Er fragte ihm warum er das tat, denn es war für die Verhältnisse der Familie viel Geld, "es waren doch nicht unsere Leute." Sein Vater antwortete: " Kein Volk kann in der Tatsache sich frei und sicher fühlen, solange ein anderes Volk unterdrückt wird."

         Bloomberg besitzte in März 2013, ein kleines Vermögen von 27 Milliarden Dollar, laut Forbes Magazine. Er wurde Politiker um besser seine Nächsten zu helfen und unterstützen. Er glaubt, dass – eine unterscheidente Rolle in dieser Welt spielen – sollte das Ziel aller Menschen sein.

         Es ist bekannt das Barak Obama, Pessach im Weisen Haus feiert, dass hohe Jüdische Beamte den Shabat einhalten und kosher sind. Alles Gute Beispiele für uns Juden.

      Shalom

Quelle: Bearbeitet und übersetzt aus der Zeitschrift Morashá n° 68, Juni 2010, n° 70, Dezember 2010.