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SYNAGOGENGEMEINDE KONSTANZ

Schottenstraße 73

Mosaik

Shalom,
ich bin Chaya Petersen.

Historikerin und Therapeutin mit weiter Ausbildung in Seelensorge.
Wir werden uns ab heute jeder Woche treffen, Sie können von mir Chroniken,
Kurzgeschichten und Historische Daten über Judentum lesen.


Was ist ein Jude?

Was ist ein Jude?

            Leon Tolstoi (1829-1910) war ein Weltberühmter Schriftsteller, er stammte aus einer russischer Adels Familie und er schrieb folgendes über...

              Diese Frage ist gar nicht so außergewöhnlich wie es scheint. Der Jude ist ein eigentümlicher Typ, er wurde gedemütigt, erniedrigt, verfolgt, unterdrückt und ermordet, verbrannt, gehängt, individuell und in Gruppen von Landesherrschern und Völkern – und trotzdem lebt er weiter.

            Was ist ein Jude? – Er ist der, der sich nie von materiellem Guthaben durch andere verführen und entführen ließ. Seine Gegner lockten ihn ständig damit um seinen Jüdischen Glauben aufzugeben.

               Der Jude ist dieses heilige Dasein der vom Himmel, das ewige Licht brachte und mit diesem Licht die ganze Welt beleuchtet.

               Er ist der religiöse Zweig, die Urkunde und die Quelle von wo alle anderen Völker ihren Glauben und ihre Religion entzogen.

               Der Jude ist der Pionier der Freiheit. Sogar damals, als das Volk nur in zwei Klassen aufgeteilt war – Herren und Sklaven – schon zu diesen Uralten Zeiten, befielen die Moses Gesetze das kein Mensch länger als 6 Jahre gefangen bleiben durfte. Der Jude ist ein Pionier was Zivilisation anbetrifft.

               Die Dummheit, das nicht wissen, die Ignoranz wurde in das frühere Palästina verurteilt. Noch viel mehr als heute in den zivilisierten Europäischen Ländern.

               Der Jude ist da Wappen der Bürgerliche und Religiöse Toleranz. "Liebe den Ausländer und den Fremden". Befiehl Moses – "weil Du warst Ausländer in Ägyptischen Land."

               Und das wurde befohlen zu einer Zeit in der es üblich war das Völker sich gegenseitig bekämpften, vernichteten und gefangen nahmen.

               Was die religiöse Toleranz anbetrifft, ist der Jüdische Glaube nicht nur weit entfernt andere Leute zu überzeugen von ihren Glauben, wie die Christlichen Missionen, sondern, im Gegenteil, der Talmud b befiehlt den Rabbinern als Verpflichtung, den jenen der aus eigene Initiative und Wunsch die Jüdische Religion übernehmen will, über alle Schwierigkeiten die er mit im Kauf nehmen muss mit seiner Entscheidung.

               Dem Rabbiner ist auch auf betragt den nicht Juden zu bestätigen das jeder Gerechter unter allen Völkern einen Platz in der Ewigkeit hat.

               Über so hohe und soweit ausgeprägte Toleranz, ideale Toleranz, können sich Heut zu Tage noch nicht mal die Moralisten loben.

               Der Jude ist ein Wappen der Ewigkeit. Er ist der Jener dem die Ermordung, die Vergewaltigung während tausenden von Jahren nicht zerstören konnte. Er ist der Jener der trotz Feuer, Schwert und Inquisition nicht vernichtet werden konnte.

               Es war der Jener der die Voraussagung G'ttes ans Tageslicht brachte. Und Jahrelang G'ttes Voraussagung hütete und der Welt übermittelte.

               So eine Nation kann nicht zerstört werden. Der Jude ist ewig, so ewig wie die eigene Ewigkeit!

(Aus einer Jüdischen Zeitschrift Tamuz/Av, 5772)

 

               Das hat Tolstoi gesagt. Und wir sollten stolz sein Juden zu sein.

Oft lassen wir uns durch Ansichten andere beeinflussen und ändern unsere Meinungen, viele glauben sogar das unsere Jüdischen Traditionen wären überholt, doch es kommt immer wieder der Tag in dem ein Jude, eine Jüdin sich zum Teshuva besinnt.

               Ich würde sagen, es mach sich wieder bemerkbar was in dem Unbewussten gespeichert wurde. Man könnte das Unbewusste mit einem Platz vergleichen in dem das Pflaster ein Kunstvolles Mosaik darstellt.

               Aber die Zeit hat aus diesen Platz eine verwahrlostes Grund gemacht der Staub verwandelte sich in Erde, die Erde nahm viele Samen auf die der Wind heran brachte. Sie wuchsen als Unkraut, als Büsche mit kleinen Wurzeln, andere dessen größere Wurzeln sich durch den Stein drängten wurden zu Bäumen.

               Eine sorgfältige Reinigung wird uns wieder das schöne Mosaik zeigen. So ist es mit dem Menschen dem sein Glauben vielleicht eine Last scheint, aber dann doch wieder seine Bedeutung zeigt.