קהילה קונסטנץ

SYNAGOGENGEMEINDE KONSTANZ

Schottenstraße 73

Shawuot 5773

( Obere Laube, 48 )

Dienstag, 14. Mai Maariw Erew 1. Schawuot 19.30 Uhr
Mittwoch, 15. Mai Schacharit 1. Schawuot 9.30 Uhr
Mittwoch, 15. Mai Maariw Erew 2. Schawuot 19.30 Uhr
Donnerstag, 16. Mai Schacharit 2. Schawuot 9.30 Uhr (Jiskor ca. 10.30 Uhr )

 

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern und Freunden ein frohes Schawuotfest !

Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz. 

Die Namen des Festes

Das Schawuotfest hat vier Namen:

    • Chag Hakariz - Das Fest der Ernte, so wie es heisst:"Wechag Hakazir Bikkurej Maassecha...- und das Fest des Schnittes, der Erstlinge deiner Tätigkeiten, die du in das Feld einsäest..." (Schemot 23, 16)

 

    • Chag Haschawuot - Das Wochenfest, so wie es heisst: "Wechag Schawuot Taasse Lecha...- und ein Wochenfest sollst du dir machen, der Erstreife des Weizenschnittes..."(Schemot 34, 22) Es heisst ferner: "Weassita Chag Schawuot Laschem...- du sollst dir das Wochenfest machen für G"tt, deinen G"tt..." (Dewarim 16, 10)

 

    • Jom Habikkurim - Tag der Erstlingsfrüchte, so wie es heisst: "Uwejom Habikkurim Behakriwechem Mincha Chadascha – und am Tag der Erstlingsfrüchte, wenn ihr G"tt eine neue Huldigungsgabe nahebringt..." (Bamidbar 29, 26)

 

    • Azeret - Schlusstag. Dieser Name wird in der Tora nicht erwähnt, doch unsere Weisen bezeichnen das Fest immer so.

 

Das Fest wird Chag Hakazir genannt, weil zu dieser Jahreszeit der Weizen geschnitten wird. Der Weizen ist die letzte Getreidesorte im Jahr, die geerntet wird und bildet den Abschluss der Getreideernte. So macht man ein Fest, wenn man diese neue Gabe für G"tt in das Heiligtum bringt.

Chag Haschawuot heisst es, weil man bis zum Fest sieben Wochen - Schawuot - zählt. Am fünfzigsten Tag feiert man das Fest für G"tt und für Seine Tora, die Er uns gegeben hat. Jom Habikkurim ist der Name, der auf die neue Gabe hinweist. Es sind dies die zwei "Schwingungsbrote" - Lechem Tenufa, die man in das Heiligtum brachte. Durch die Darbringung dieser Brote hatte man die Erlaubnis, Opfergaben aus Getreidekörnern der neuen Ernte - Chadasch - in das Heiligtum zu bringen.

An diesem Tag beginnt auch die Zeit, in der man die Erstlinge der Schiwat Haminim - der sieben Früchte, mit denen Erez Jisrael gesegnet ist - zum Altar bringt. (Es sind dies: Chitta - Weizen, Seora - Gerste, Gefen - Weintrauben, Teeina - Feigen, Rimon - Granatäpfel, Sajit - Oliven und Dewasch - Dattelhohig.) (Dewarim 8, 8) Man legt diese Gaben in einem Korb und bringt sie ins Heiligtum. Der Kohen nimmt den Korb aus der Hand des Spendes und legt ihn vor den Altar G"ttes.

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